Helge Achenbach plant Skulpturenpark in Kaarst

Helge Achenbach hat einen neuen Lebenssinn gefunden: Er engagiert sich für geflüchtete Künstler. Rund um einen Hof in Kaarst, in dem diese arbeiten, möchte er einen Skulpturenpark aufbauen. Am Wochenende öffnet der Hof schon mal seine Pforten.

13.08.2020, 05:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Helge Achenbach sitzt im Kunsthof. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Helge Achenbach sitzt im Kunsthof. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Der ehemalige Kunstmanager und verurteilte Millionenbetrüger Helge Achenbach plant einen „Skulpturenpark für die Sinne“ am Kulturhof in Kaarst bei Düsseldorf. Achenbach ist Projektleiter des Vereins „Culture Without Borders“, der vor zwei Jahren einen Hof zu einem Rückzugsort für geflüchtete Künstler aus verschiedenen Ländern ausbaute.

„Der Hof vereint Kunst, Kultur und Natur und soll in naher Zukunft ein spannendes Ausflugsziel für die Region werden“, hieß es in einer Mitteilung des Vereins. Langfristig sei zudem der Skulpturenpark geplant. Die Pläne dazu will der Verein auch bei einem Sommerfest am kommenden Wochenende vorstellen. Der „Rheinischen Post“ sagte Achenbach zu seinem Engagement für die Künstler: „Ich hab mir das Gefängnis selbst eingebrockt, aber diese Leute haben für ihre Überzeugungen eingestanden“ - daher wolle er ihnen helfen, „dass sie hier Fuß fassen.“

„Es ist uns gelungen, in den letzten beiden Jahren eine sehr positive Bindung zu den Menschen in Kaarst aufzubauen, wir haben viel Unterstützung und Akzeptanz erfahren“, sagte Achenbach. Bei dem Sommerfest stellen mehrere Künstler ihre Arbeiten vor. Alle Gäste müssen in den Ausstellungsräumen Mundschutz tragen.

Weitere Meldungen