Hausexplosion: Bewohner soll an Gasleitung hantiert haben

Nach der Explosion eines Hauses mit einem Toten in Köln gehen die Ermittler davon aus, dass der Bewohner an einer Gasleitung hantiert hat. Das ausströmende Gas habe schließlich zu der Explosion geführt, sagte Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer am Montag. Ob der Mann dabei absichtlich handelte oder ob es ein Unfall war, wisse man nicht. Die „Bild“-Zeitung hatte berichtet.

27.04.2020, 17:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trümmerteile liegen vor den beschädigten Häusern. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Trümmerteile liegen vor den beschädigten Häusern. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Die Gasleitung befand sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft im Keller des Reihenhauses im Stadtteil Buchheim und war eigentlich nicht in Benutzung, da das Haus mit Elektrogeräten beheizt worden sei. An dieser Leitung aber sei hantiert worden - offenbar durch den Bewohner selbst. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nicht, sagte Bremer.

Der allein lebende 79-Jährige war später in den Trümmern seines Hauses gefunden worden. Das Haus wurde bei der Explosion komplett zerstört.

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