Haribo: Absatzplus in Läden gleicht Rückgänge am Kiosk aus

Der Süßwarenkonzern Haribo hat nach eigenen Angaben in der Corona-Krise vom höheren Verkauf seiner Produkte in Lebensmittelgeschäften profitiert. Es habe zwar Verluste im Außer-Haus-Verkauf etwa auf Bahnhöfen, in Flughäfen oder an Kiosken gegeben, sagte Haribo-Deutschland-Chef Andreas Patz dem „Bonner General-Anzeiger“ (Samstag). Doch generell habe der Lebensmitteleinzelhandel während der Pandemie mehr Süßwaren verkauft.

26.06.2020, 19:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Aufnäher mit dem Haribo-Goldbären. Foto: picture alliance/dpa/Archivbild

Ein Aufnäher mit dem Haribo-Goldbären. Foto: picture alliance/dpa/Archivbild

Nach Umsatzeinbußen im Jahr 2018 habe sich Haribo im Verlauf des vergangenen Jahrs wieder erholt und sein Ziel von drei Prozent Umsatzwachstum übertroffen, sagte Patz. Für das laufende Jahr wollte er angesichts der unklaren Entwicklung durch das Coronavirus keine Prognose abgeben. Haribo feiert in diesem Jahr sein hundertjähriges Bestehen.

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