Hafen: Virus hat negative Auswirkungen auf Transportbranche

Der Vorstandsvorsitzende des Duisburger Hafens, Erich Staake, rechnet mit negativen Auswirkungen auf die Transportbranche durch das Coronavirus. „Bereits heute hat die Ausbreitung des Coronavirus in der globalen Transportwirtschaft für erhebliche Rückgänge im Handelsvolumen gesorgt“, sagte Staake laut einer Mitteilung der Hafengesellschaft vom Montag. „Die negativen Auswirkungen bei Umsatz und Ertrag werden in der gesamten Branche und auch in den Geschäftszahlen spürbar sein.“

02.03.2020, 16:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am Containerhafen in Duisburg Ruhrort werden Container verladen. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Am Containerhafen in Duisburg Ruhrort werden Container verladen. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Er betonte, dass Logistik und Warentransport nicht zur Gefährdung beitrügen. Nach derzeitigem Wissensstand sei es unwahrscheinlich, dass importierte Waren wie Lebensmittel oder Bedarfsgegenstände Quellen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein könnten. Von der Warenlogistik gehe nach Ansicht des Bundesinstituts für Risikobewertung keine Gefährdung aus.

Staake ist auch Beiratsmitglied in der Bundesvereinigung Logistik. Gesellschafter der Duisburger Hafen AG sind zu zwei Dritteln das Land NRW und zu einem Drittel die Stadt Duisburg.

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