Grüße von der Wäscheleine: Corona schränkt Gemeindefest von St. Marien ein

Patronatsfeier

Erst das Patronatsfest in der Kirche, danach das Gemeindegartenfest. Die katholische Kirchengemeinde St. Marien setzte wegen Corona jetzt auf Aktivitäten drinnen und draußen.

Lünen

, 16.08.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Pastoralreferentin Christina Eikens, Bea Galler und Küsterin Regina Kutsch (v.l.) verkauften beim 
Gemeindegartenfest von St. Marien selbst genähte Taschen.

Pastoralreferentin Christina Eikens, Bea Galler und Küsterin Regina Kutsch (v.l.) verkauften beim Gemeindegartenfest von St. Marien selbst genähte Taschen. © Blandowski

Lockere Unterhaltung und die Pflege der Gemeinschaft: Trotz der Corona-Pandemie hatte katholische Kirchendemeinde St. Marien für Sonntag (16.8.) zum Patronats- und Gartenfest eingeladen. Das ging natürlich nicht ohne Einschränkungen: Nur der Verkauf von Dosengetränken war gestattet, auf Essen und Spiele mussten die Gäste verzichten.

„Wir haben heute auf unserem Kirchplatz jeweils drei Sitzbänke zu einem großen Dreieck zusammengestellt, so dass der Abstand zwischen den sitzenden Gästen gewahrt bleibt. Auch auf das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes haben wir hingewiesen. Folglich können wir unser Gemeindegartenfest nur in abgespeckter Form anbieten“, bedauerte Bea Galler vom Gemeindeausschuss die Situation.

Grüße an die Gemeindemitglieder zu Hause

Das Gremium hatte im Kirchgarten zusätzlich eine Wäscheleine mit festgeklammerten Grußkarten für die Gäste gespannt. „Jeder unserer Gäste kann sich an der Wäscheleine bedienen und gegen einen freundlichen Gruß einen Briefumschlag mitnehmen. Selbstverständlich auch für die daheim geblieben Gemeindemitglieder“, erklärte Pastoralreferentin Christina Eikens.

Wer ein paar Euro griffbereit hatte, konnte am Verkaufsstand der „St-Marien-Quilter“ Taschen mit unterschiedlichen Motiven zugunsten der Gemeindekasse von St. Marien erwerben.

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