Gesundheitsminister: Fußballer nicht vom Verbot ausnehmen

Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sieht keinen Grund, das Training von Profi-Fußballmannschaften von dem wegen der Corona-Krise verhängte Kontaktverbot auszunehmen. Er sehe keine zwingende Notwendigkeit, Berufsfußballer von der Vorschrift zu befreien, sagte Laumann am Montag in Düsseldorf. In Nordrhein-Westfalen sind seit Montag alle Ansammlungen ab drei Personen in der Öffentlichkeit verboten.

23.03.2020, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Karl-Josef Laumann (CDU), Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen, spricht mit der Presse. Foto: Federico Gambarini/dpa

Karl-Josef Laumann (CDU), Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen, spricht mit der Presse. Foto: Federico Gambarini/dpa

Die Ausnahmemöglichkeiten seien etwa für Handwerker vorgesehen, die defekte Heizungen in Wohnhäusern austauschen müssten. „Ob eine Fußballmannschaft zusammen trainieren muss, finde ich persönlich nicht zwingend notwendig. Die können auch allein trainieren, um fit zu bleiben“, sagte Laumann.

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