Gemeinsames Engagement: Schwerte bleibt im Netzwerk „Engagierte Stadt“

„Engagierte Stadt“

In dem Netzwerk, was in den nächsten Jahren noch vergrößert werden soll, wird das ehrenamtliche Engagement der Bürger geschätzt. Die Beteiligung soll sogar noch ausgebaut werden.

Schwerte

28.07.2020, 13:02 Uhr / Lesedauer: 2 min
Setzen sich für die MitMachStadt ein: Bürgermeister Dimitrios Axourgos, seine persönliche Referentin Gabriele Stange und Anke Skupin aus dem Büro des Bürgermeisters (v.l.).

Setzen sich für die MitMachStadt ein: Bürgermeister Dimitrios Axourgos, seine persönliche Referentin Gabriele Stange und Anke Skupin aus dem Büro des Bürgermeisters (v.l.). © Stadt Schwerte / Ingo Rous

Das bundesweite Netzwerk „Engagierte Stadt“ hat mittlerweile 73 Mitglieder, bis 2023 sollen noch 27 weitere Städte, Gemeinden und Stadtteile dazukommen. Gerade beginnt die dritte Phase des Netzwerks, in dem Schwerte auch weiterhin ein Teil sein wird. Die Stadt setze damit auf Beteiligungs- und Engagementsförderung und innovative Lösungen vor Ort, heißt es.

Auch Bürgermeister Dimitrios Axourgos sei der Meinung, gemeinsam könne vor Ort viel erreicht werden: „Wir stehen in der Verwaltung für ehrenamtliches Engagement und wollen den Bereich Beteiligung ausbauen“, so der Bürgermeister, der auch Mitglied der Entwicklungsgruppe MitMachStadt ist.

„Sie ist mit Stadtakteuren aus den Bereichen Bürgerengagement, Wirtschaft, Politik und Verwaltung umfangreich und innovativ besetzt. Allen Einwohnern soll es möglich sein, sich freiwillig zu engagieren und sich an Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Wir bieten MitMachMöglichkeiten.“

Mit gemeinsamen Engagement Herausforderungen der Zeit meistern

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey zeigt sich ebenfalls begeistert von dem Netzwerk: „Die Engagierte Stadt hat schon so viel erreicht. Nun wollen wir uns sogar noch steigern – wir laden zur Beteiligung an einer bundesweiten Bewegung ein! Bürgerschaftliches Engagement trägt zu einem „Wir-Gefühl“ in den Städten und Gemeinden bei, eine starke Zivilgesellschaft befördert Innovationen und die Lebensqualität vor Ort.“

Die aktuelle Situation angesichts der Corona-Pandemie verdeutliche, so Giffey: „Nur gemeinsam können wir auf die Herausforderungen unserer Zeit reagieren. Gerade in Umbruchzeiten brauchen wir eine gute Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivil­gesellschaft vor Ort. Wir wollen bürgerschaftliches Engagement langfristig und nachhaltig in allen Kommunen verankern. Dafür brauchen wir eine gemeinsame Überzeugung und starke Verbündete. Ich freue mich daher sehr, dass bundesweit 73 Engagierte Städte in diesem Netzwerk mitwirken und Deutschland jeden Tag ein bisschen besser machen.“

Bürgerbeteiligung soll durch gemeinsamen Austausch realisiert werden

Schon 2015 gibt es den Arbeitskreis „Engagierte Stadt“ in Schwerte, der sich im selben Jahr erfolgreich für die Förderung beworben hatte. Die Homepage www.schwerengagierte.de, die demnächst zu einem breiter aufgestellten Portal MitMachStadt angehören wird, solle außerdem Informationen für die Bürger bereit halten.

Denn laut Anke Skupin gehöre zu Bürgerengagement und Bürgerbeteiligung dazu, Informationen bereitzustellen und für Fragen und zum Austausch da zu sein.

Das Programm wird durch verschiedene Partner auf Bundesebene getragen.

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