Geldautomat in Krefeld gesprengt: 170. Fall in NRW

Unbekannte haben am Donnerstag in Krefeld den 170. Geldautomaten in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen gesprengt. Sie entkamen nach ersten Ermittlungen ohne Beute, wie die Polizei mitteilte.

26.11.2020, 13:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf einem Polizeifahrzeug leuchtet das Blaulicht. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild/Archiv

Auf einem Polizeifahrzeug leuchtet das Blaulicht. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild/Archiv

Die Zahl der Geldautomaten-Sprengungen hat sich damit fast verdoppelt: Vor einem Jahr waren bis zum 26. November 89 Taten registriert worden, wie ein Sprecher des Landeskriminalamts auf Anfrage mitteilte.

Eine Anwohnerin wurde in der Nacht durch Geräusche geweckt. Sie sah einen Maskierten vor einer Bankfiliale stehen. Als sie den Notruf wählte, kam es in der Filiale zur Explosion. Dabei entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Das Gebäude sei aber nicht einsturzgefährdet.

Kurz danach beobachteten Zeugen einen grünen Kleinwagen, der mit hoher Geschwindigkeit davonfuhr. Ob für die Detonation Sprengstoff oder Gas verwendet wurde, war zunächst unklar. Die Ermittler gehen von mindestens zwei Tätern aus.

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