Gehaltsverzicht und Kurzarbeit der Bielefelder Profis

Arminia Bielefeld hat Maßnahmen zur Bewältigung der finanziellen Folgen der Corona-Krise beschlossen. Wie der Tabellenführer des 2. Fußball-Bundesliga am Freitag mitteilte, haben sich sowohl die Spieler als auch das Trainerteam und die Geschäftsführung „zu einer Kombination aus Gehaltsverzicht und Stundungen bis zum 30. Juni dieses Jahres bereiterklärt“. Die dadurch erzielte Kostenersparnis belaufe sich auf „knapp 1 Million Euro“.

27.03.2020, 19:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Fußball-Spiel. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Ein Fußball-Spiel. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

„Diese Zeiten fordern von allen Menschen ein großes Maß an Solidarität. Um gemeinsam auch diese Herausforderung zu meistern, müssen wir zusammenstehen und füreinander da sein. Daher sind wir den Spielern und dem Trainerteam sehr dankbar für dieses Signal, das sie gesendet haben“, wird die Geschäftsführung und das Präsidium des Clubs zitiert.

Zudem stimmten alle Mitarbeiter der Verwaltung einer Kurzarbeitsregelung zu. „Der entsprechende Antrag auf Kurzarbeitergeld wurde bei der Agentur für Arbeit gestellt“, sagte Geschäftsführer Markus Rejek dem „Westfalenblatt“.

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