Gehaltsverzicht in DEL: Auch Düsseldorfer Spieler stimmen zu

Auch die Düsseldorfer EG hat die geforderten Unterschriften seiner Spieler zum Gehaltsverzicht zusammen. Dies war eine Auflage der Deutschen Eishockey Liga (DEL) aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie an alle Clubs, um die Lizenz für die kommende Saison zu erhalten. Demnach wurden die DEL-Clubs aufgefordert, im Zuge der Lizenzplanung eine Reduzierung der Spielergehälter um 25 Prozent nachzuweisen. Die entsprechenden Gespräche mit den Spielern erwiesen sich zuletzt als schwierig.

24.06.2020, 13:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auch die DEG sprach am Mittwoch von „intensiven Gesprächen“. Die Umwandlung von 25 Prozent des fixen Gehalts in einer Variable betrifft in Düsseldorf demnach auch Trainer, Sportliche Leitung und Geschäftsführung. Bislang haben neben der DEG nur die Adler Mannheim, Augsburg und Bremerhaven mitgeteilt, die Spieler-Bereitschaften nachweisen zu können. Laut Medienberichten haben auch Iserlohn, Wolfsburg und Köln die Zustimmungen zusammen.

Nach wie vor unklar ist, ob die neue DEL-Saison überhaupt wie geplant am 18. September starten kann. Aus wirtschaftlichen Gründen wäre ein Zuschauerverzicht wie derzeit zum Beispiel in der Fußball-Bundesliga nur für kurze Zeit denkbar.

Weitere Meldungen