Geflügelanhänger kippt auf A45 um: Puten sterben

Zeitweise 22 Kilometer Stau nach dem Unfall eines Geflügeltransporters auf der A45 bei Hagen: Der Lkw war ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge in der Nacht zu Dienstag in einer Baustelle gegen eine Leitplanke geprallt, so dass der Anhänger umkippte. Der Fahrer des Lastwagens blieb unverletzt. Nach dem Unfall gegen 2.40 Uhr war die Autobahn in Fahrtrichtung Dortmund zwischen Lüdenscheid und Hagen zunächst stundenlang komplett gesperrt.

24.03.2020, 19:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Leuchtschrift „Unfall“ ist auf dem Dach einer Polizeistreife zu sehen. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild/Archivbild

Die Leuchtschrift „Unfall“ ist auf dem Dach einer Polizeistreife zu sehen. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild/Archivbild

Erst am Morgen wurde eine Fahrspur freigegeben. Lange sei unklar gewesen, wie mit den Tieren und dem umgekippten Anhänger zu verfahren sei, hieß es bei der Polizei. Es habe bis zum Morgen gedauert, bis Fachleute vor Ort gewesen seien. Letztlich sind alle 840 geladenen Puten getötet worden. Viele der Tiere seien bereits bei dem Unfall oder danach direkt verendet. Ein Tierarzt habe dann entschieden, dass auch die übrigen beim Unfall verletzten Tiere erlöst werden sollten.

Die Räumung der Unfallstelle dauerte dann bis zum frühen Dienstagabend. Weil nur eine Fahrbahn freigegeben war, staute sich der Feierabendverkehr Richtung Dortmund zeitweise auf 22 Kilometern.

Weitere Meldungen