Gefängnis für Messerattacke: Kein versuchter Mord

Für eine Messerattacke in Monheim ist ein 20-Jähriger zu zweieinhalb Jahren Jugendhaft verurteilt worden. Das Düsseldorfer Landgericht sprach den Mann am Donnerstag wegen gefährlicher Körperverletzung schuldig. Angeklagt war er wegen versuchten Mordes. Er habe das Opfer zwar zunächst töten wollen, es sich dann aber anders überlegt und seinen Mordplan aufgegeben, befand das Gericht. Es ordnete zudem die Unterbringung des 20-Jährigen in einer Entziehungsanstalt an.

19.03.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf einer Richterbank liegt ein Richterhammer. Foto: Uli Deck/dpa/Symbolbild

Auf einer Richterbank liegt ein Richterhammer. Foto: Uli Deck/dpa/Symbolbild

Der drogenabhängige 20-Jährige hatte im vergangenen September in Monheim auf den Ex-Freund seiner Mutter eingestochen. Der Messerstecher hatte dabei mehrmals „Ich bring' dich um!“ gerufen. Der 39-Jährige wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Die Polizei hatte eine Großfahndung nach dem damals 19-Jährigen eingeleitet und ihn einige Stunden später im benachbarten Langenfeld festgenommen.

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