Gebauer verteidigt Rückkehr zu Regelbetrieb an Grundschulen

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat die Rückkehr zum Regelbetrieb an allen Grundschulen in NRW ab Montag gegen massive Kritik verteidigt. Die Corona-Krise sei eine „Ausnahmesituation“ für alle Beteiligten, sagte Gebauer am Mittwoch in Düsseldorf. Sie sehe die Sorgen und Ängste bei Lehrkräften und Eltern. Man könne aber in diesen Zeiten nicht auf einen „Königsweg“ zurückgreifen, „weil es ihn schlicht und einfach nicht gibt“.

10.06.2020, 16:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Yvonne Gebauer (FDP) hält Desinfektionsmittel in der Hand. Foto: Marcel Kusch/dpa/Archivbild

Yvonne Gebauer (FDP) hält Desinfektionsmittel in der Hand. Foto: Marcel Kusch/dpa/Archivbild

In Nordrhein-Westfalen sollen ab Montag für die letzten beiden Wochen vor den Sommerferien wieder alle rund 600 000 Grundschüler täglich im Präsenzunterricht zur Schule gehen. Der Schritt sei ausgiebig mit den Schulen und Verbänden diskutiert worden, sagte Gebauer. Gerade den jüngsten Schülern sollten vor den Ferien noch einmal die „notwendigen Strukturen“ gegeben werden. „Es geht hier nicht nur um körperliche, sondern auch um seelische Unversehrtheit.“

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