Gebauer: Präsenzunterricht bleibt in NRW erste Wahl

Für NRW bleibt Präsenzunterricht auch in der Pandemie die „erste Wahl“. Das betonte Schulministerin Yvonne Gebauer am Montag in Düsseldorf. Das sei die „höchste Form von Bildungsgerechtigkeit“. Die FDP-Politikerin bekräftigte, dass die Landesregierung flächendeckenden Wechselunterricht ablehne. So hatte etwa Solingen für alle weiterführenden Schulen der Stadt je zur Hälfte Lernen im Klassenraum und zur anderen Hälfte Lernen daheim im digitalen Modus umsetzten wollen, was ihr aber untersagt worden war.

23.11.2020, 15:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Yvonne Gebauer (FDP), Schulministerin von Nordrhein-Westfalen, trägt einen Nasen-Mundschutz. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Yvonne Gebauer (FDP), Schulministerin von Nordrhein-Westfalen, trägt einen Nasen-Mundschutz. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Auch ihre Amtskollegen in den anderen Bundesländern teilten allesamt ihre Auffassung, dass es möglichst beim Präsenzunterricht bleiben solle, sagte Gebauer. Sie verschließe sich Wechselmodellen aber nicht im Einzelfall. Je nach Infektionsgeschehen könne das für einzelne Schulen sinnvoll und sogar geboten sein.

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