Futterkostenhilfe für NRW-Tierheime nur wenig genutzt

Weil NRW-Tierheime die Futterkostenhilfe des NRW-Umweltministeriums nur wenig genutzt haben, hat das Ministerium die Frist zur Antragstellung kurzerhand um zwei Wochen verlängert. Am Mittwoch - kurz vor Ablauf der ursprünglichen Frist - hatten nur 50 Tierheime einen Förderantrag gestellt. Dabei hätten rund 200 Tierheime in NRW einen Anspruch, teilte das NRW-Umweltministerium auf Anfrage mit. Von insgesamt 400 000 Euro Unterstützungsmitteln seien damit noch 300 000 Euro verfügbar. Ein Antrag kann jetzt bis zum 15. Mai gestellt werden.

29.04.2020, 15:51 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit der Futterhilfe wollte das Land Tierheime unterstützen, die angesichts der Corona-Krise stark zurückgegangene Spenden und weniger Tiervermittlungen beklagt hatten. Pro Einrichtung dürfen bis zu 2000 Euro ausschließlich für Futtermittel beantragt werden.

Der Vizepräsident des Landestierschutzverbands NRW, Ralf Unna, hatte im Vorfeld kritisiert, dass die ursprüngliche Frist bis zum 30. April zu knapp gewesen sei. Er erklärte auch, dass die Beschränkung auf Tierfutter zu eng gefasst sei. „Wir sind sehr dankbar für die Hilfen. Wenn der Schirm aber etwas weiter gefasst werden könnte, so dass zumindest die Kosten für Katzen- und Kaninchenstreu oder Stroh rückerstattet werden könnten: Das würde helfen.“

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