Fritz Pleitgen an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt

Der ehemalige WDR-Intendant und Fernsehkorrespondent Fritz Pleitgen ist an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt. Der 82-Jährige sei vor knapp zwei Wochen in Heidelberg operiert worden, teilte die Deutsche Krebshilfe - deren Präsident er ist - am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur mit. „Ich bin sehr zuversichtlich, da der Tumor in einem frühen Stadium entdeckt wurde und operabel war“, wurde Pleitgen zitiert. „Meine eigene Situation macht mir aber auch mehr als deutlich, wie wichtig es ist, Krebserkrankungen früh zu erkennen.“

09.06.2020, 17:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fritz Pleitgen, ehemaliger Intendant des Westdeutschen Rundfunks. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild

Fritz Pleitgen, ehemaliger Intendant des Westdeutschen Rundfunks. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild

Pleitgen bat darum, auch im Interesse seiner Familie seine Persönlichkeitsrechte zu wahren und von Fragen an ihn und die Deutsche Krebshilfe abzusehen, um ihm Zeit für seine Genesung zu geben.

Pleitgen ist seit 2011 ehrenamtlich Präsident der Deutschen Krebshilfe mit Sitz in Bonn. „Wir wünschen Fritz Pleitgen alles erdenklich Gute“, teilte der Vorstandsvorsitzende der Krebshilfe, Gerd Nettekoven, mit. Er sei guter Hoffnung, dass Pleitgen seine Amtszeit als Präsident bis zum Frühjahr nächsten Jahres zu Ende führen könne. Außerdem schreibe er derzeit ein Buch zur deutschen Einheit.

Pleitgen war unter anderem ARD-Korrespondent in Moskau und Washington. Von 1995 bis 2007 war er Intendant des Westdeutschen Rundfunks.

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