Friedenspreis an Menschenrechtler aus Marokko und Brasilien

Der Aachener Friedenspreis 2020 geht an einen Priester aus Marokko und ein Menschenrechtszentrum in Brasilien. Das teilte der Verein Aachener Friedenspreis am Montag mit.

21.09.2020, 10:12 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der katholische Priester Père Antoine Exelmans unterstütze Menschen auf der Flucht. In seinem Gemeindezentrum in Oujda, direkt an der algerischen Grenze, biete er ihnen eine sichere Notunterkunft sowie medizinische Versorgung und Beratung.

Das „Centro Gaspar Garcia de Direitos Humanos“ in Sao Paulo kämpft den Angaben zufolge gegen soziale Ungleichheit. Unter anderem unterstütze es Arme, die am Rande der Stadt in menschenunwürdigen Wohnverhältnissen lebten.

Die mit insgesamt 4000 Euro dotierte Auszeichnung wird seit 1988 vergeben. Der Verein Aachener Friedenspreis, dem unter anderem die Stadt Aachen und kirchliche Organisationen angehören, würdigt damit Verdienste um die Verständigung der Menschen „von unten“ her.

Der Preis wird am 10. Dezember, dem internationalen Tag der Menschenrechte, verliehen. Zu der Veranstaltung sollen die Preisträger per Video zugeschaltet werden.

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