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Die Kommunistenkurve im Seepark Lünen

Zwar lag Lünen nie hinter dem Eisernen Vorhang, dennoch hat die Lippestadt einen besonderen Draht zum Kommunismus, beziehungsweise zu deren Köpfen. 1996 stand die Landesgartenschau schon in den Startlöchern, aus der ehemaligen Industriebrache rund um das Horstmarer Loch sollte der Seepark werden. Zeitgleich werden in den nahen Hüttenwerken der Firma Kayser (heute Aurubis) Metallschrott aus der früheren DDR ein - unter diesem befinden sich auch die Büsten führender Köpfe des untergegangenem kommunistischen Systems. Die damalige Bürgermeisterin Lünens, Christina Dörr-Schmidt, erfuhr von dem feurigen Schicksal, dass den Genossen drohte und kam auf die Idee, aus ihnen ein Kunstinstallation in der kommenden Gartenschau zu machen. So fanden die Büsten ihren zugegeben etwas versteckten Platz im heutigen Seepark. Um wem es sich im Einzelnen bei den Herren handelt, ist übrigens ein Mysterium. Einzig Wladimir Lenin ist deutlich zu erkennen. Der Rest stellt selbst für Kenner ein Rätsel dar.
08.06.2020
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Ganz in der Nähe des Horstmarer Lochs sind im Lüner Seepark Köpfe im Boden eingelassen.© Kallenbach
Bei diesen Herren handelt es sich um ehemalige Größen des Kommunismus. Sie fanden in den 1990er Jahren im Rahmen der damaligen Landesgartenschau ihren Weg nach Lünen.© Kallenbach
Einzig diese Büste ist eindeutig zu identifizieren: Es handelt sich um Wladimir Iljitsch Lenin, einen der Väter des Kommunismus. Über die Identität der anderen Herrschaften wird immer noch gerätselt.© Kallenbach
Abseits der Kommunistenkurve gibt es im Seepark weitere historische Relikte zu entdecken, etwa eine alte Straßenlaterne.© Kallenbach
Der Lüner Seepark eignet sich auch ideal für eine Fahrradtour. Malerische Alleen am Datteln-Hamm-Kanal zum Seepark hin, machen die Strecke nicht nur angenehm fürs Auge, an sonnigen Tag spenden sie auch Schatten beim Radeln.© Kallenbach