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Der Kurpark Königsborn

Allein der Name Königsborn gibt noch einen Hinweis auf die Ursprünge des Kurparks. An diesem Ort wurde nämlich ab den 1730er Jahren Salz aus einer Sole-Quelle (Born) für den preußischen König Friedrich I. gefördert. Dafür brauchte es zur damaligen Zeit in der Regel viel Muskelkraft, entweder von Arbeitern oder Pferden. In Unna setzte man jedoch schon früh auf die mechanischen Kräfte einer Windmühle, um die Effektivität des Salzabbaus zu steigern. Der Mühlenturm steht zusammen mit dem Wärterhäuschen der ehemaligen Saline heute immer noch. Relikte, wie Statuen, Wasserspiele und vor allem der Monopteros, ein antik-anmutender Rundtempel, verweisen noch heute auf die Prunkzeit des Kurparks um 1818. Königsborn wurde damals mit seinem Solebad als Kurort überregional bekannt. Heutzutage dient der Park vor allem als Naherholungsgebiet und vor allem für jüngere Besucher vieles zu bieten. Zahlreiche Spielplätze sind über den gesamten Parkt verstreut und Gehege mit verschieden Tieren laden zum Beobachten ein.
08.06.2020
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Im Kurpark Königsborn wurde im 18. Jahrhundert Salz abgebaut. Überreste der Windmühle, die zum Abbau des Salzes diente, sind noch heute zu sehen.© Kallenbach
Anfang des 19. Jahrhunderts hatte der Kurpark seine Hochzeit. Auch von weiter her kamen die Menschen, um sich in den hiesigen Solebädern zu erholen. Von dieser Zeit erzählt heute noch der Monopteros, ein im Stil der Antike gebauter Rundtempel.© Kallenbach
Heutzutage dient der Park vor allem zur Naherholung für die Anwohner. So hat eine Gruppe der VHS Unna etwa auf dem Gelände einen Wildkräutergarten angelegt.© Kallenbach
Auf dem Parkgelände werden auch einige Tiere gehalten, etwa eine ganze Menge Hühner und einige Ziegen.© Kallenbach
Der heimliche Stars des Kurparks Königsborn sind aber die beiden Lamas im Freiluftgehege. Sie kommen mitunter bis auf Streichelnähe heran. Aber Vorsicht: Spuckgefahr!© Kallenbach