Frauen sollen Opfer beim Geldabheben ausgespäht haben

Zwei Frauen sollen in Köln und Bonn Menschen beim Geldabheben ausgespäht und danach bestohlen haben. Der Schaden soll sich auf mehr als 100 000 Euro summieren, teilte die Polizei am Montag mit. Der 36- und der 29-Jährigen werden den Angaben zufolge mindestens 27 Taschendiebstähle vorgeworfen. Sie hätten ihre Opfer zunächst an Geldautomaten oder in Banken beobachtet und dabei auch die Geheimnummern erspäht. Anschließend seien die Opfer abgelenkt und um ihre Portemonnaies mit Karten und Bargeld erleichtert worden. Bei einem älteren Ehepaar sollen die Verdächtigen zum Beispiel 25 000 Euro erbeutet haben, die das Paar zuvor abgehoben hatte.

22.06.2020, 12:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild

Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild

Eine der beiden Frauen befindet sich nach Angaben der Ermittler mittlerweile in Haft - wegen anderer Diebstahlsdelikte. Die Ermittlungen zu den Taschendiebstählen gingen weiter.

Weitere Meldungen