Fortunas Tekpetey drohen disziplinarische Konsequenzen

Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf hat sich nach der Kritik von Profi Bernard Tekpetey an Trainer Uwe Rösler disziplinarische Konsequenzen vorbehalten. Dies erklärte Sportvorstand Uwe Klein in der „Rheinischen Post“. „Ich gehe davon aus, dass er nächste Saiso bei uns spielt und ich erwarte von jedem Spieler, der bei uns einen Vertrag unterschrieben hat, dass er motiviert zum Training kommt und seine beste Leistung zeigt“, sagte der Nachfolger vom Lutz Pfannenstiel nach Gesprächen mit dem Spieler und seinem Berater.

17.07.2020, 13:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Düsseldorfs Bernard Tekpetey gestikuliert. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild

Düsseldorfs Bernard Tekpetey gestikuliert. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild

Tekpetey hatte sich in der „Bild“-Zeitung über zu wenig Vertrauen des Trainerteams beklagt. „Ich werde auf keinen Fall bei Fortuna bleiben und nicht mehr unter diesem Trainer spielen“, hatte der 22 Jahre alte Ghanaer, der noch für eine weitere Spielzeit vom FC Schalke 04 ausgeliehen ist und in der abgelaufenen Saison bei der Fortuna nur zu neun Einsätzen kam, gesagt. Rösler betonte, dass man mit dem Spieler regelmäßig über seine Situation gesprochen habe. „Ich werde Bernard nach dem Urlaub aufzeigen, dass die Art und Weise der Kommunikation über die Öffentlichkeit ein absolutes No-Go ist“, sagte der Coach.

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