Fortunas Ex-Kapitän: Direkte Bundesliga-Rückkehr kein Muss

Fortuna Düsseldorfs langjähriger Kapitän Oliver Fink glaubt nicht, dass der direkte Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga das erklärte Ziel des Absteigers sein muss. „Mittelfristig sollte es natürlich um die Rückkehr in die Bundesliga gehen. Aber im nächsten Jahr noch nicht. Der direkte Wiederaufstieg ist kein Muss“, sagte der 38-Jährige in der „Rheinischen Post“.

14.07.2020, 12:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fink spielt den Ball. Foto: Marius Becker/dpa

Fink spielt den Ball. Foto: Marius Becker/dpa

Fink, der seit elf Jahren bei den Rheinländern spielt und in der kommenden Saison die U23 in der Regionalliga unterstützen wird, betonte, dass ein Aufstieg kein Selbstläufer sei. „In der vergangenen Saison hieß es, Stuttgart und Hamburg gehen hoch, es geht nur noch um den Relegationsplatz. Bielefeld und Heidenheim haben gezeigt, dass es mit ruhigem Aufbau funktionieren kann. Zu sagen, wir müssen sofort wieder hochgehen, macht die Sache nicht einfacher“, sagte Fink.

Wegen des anstehenden Umbruchs dürfe auch nicht alles in die Tonne gehauen werden. „Es muss auf den guten Dingen aufgebaut werden. Aber das wird schwierig“, sagte der Kapitän. Er glaube auch, dass Trainer Uwe Rösler der richtige Mann dafür sei. „Er hat eine Vision, ist ein guter Trainer, der Spieler weiterentwickeln kann“, meinte Fink.

Weitere Meldungen