Fortuna hofft nach Abstieg auf Thommy-Verbleib

Fortuna Düsseldorf hat nach dem Abstieg in die 2. Fußball-Bundesliga den Verbleib von Leihspieler Erik Thommy noch nicht abgeschrieben. „Erik hat eine hohe Affinität zur Fortuna“, sagte Düsseldorfs Manager Uwe Klein der „Rheinischen Post“ (Freitag). Klein räumte aber ein, dass die Chancen auf einen Verbleib des bisherigen Leistungsträgers der Fortuna durch den Abstieg „signifikant geringer“ seien. Der 25 Jahre alte Offensivspieler gehört Bundesliga-Aufsteiger VfB Stuttgart und kehrt offiziell dorthin zurück. Thommy habe Klein aber weitere Gespräche über einen eventuellen Verbleib zugesichert.

04.07.2020, 06:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Erik Thommy von Düsseldorf (l). Foto: Marius Becker/dpa-Pool/dpa

Erik Thommy von Düsseldorf (l). Foto: Marius Becker/dpa-Pool/dpa

Beim Kader-Umbau forderte Klein Geduld. „Wir wollen die Kaderplanung bestmöglich vorantreiben, aber das Transferfenster schließt erst am 5. Oktober - sie wird also lange dauern“, sagte der 50-Jährige, der den bisherigen Sportchef Lutz Pfannenstiel nach dessen Weggang als Manager beerbt hatte. 17 Spielerverträge sind inzwischen ausgelaufen. Leistungsträger wie Kevin Stöger (Ziel unbekannt) und Valon Berisha (zurück zu Lazio Rom nach Leihende) werden den Verein verlassen.

„Es ist daher schwierig, schon jetzt ein sportliches Ziel zu formulieren. Das können wir erst dann tun, wenn wir wissen, ob wir die Spieler bekommen, die wir haben möchten“, sagte Klein weiter.

Für Wirbel sorgen derweil weiter Äußerungen des früheren Trainers Friedhelm Funkel, der unmittelbar nach dem Abstieg diesen als absolut vermeidbar bezeichnet und die inzwischen handelnden Personen indirekt kritisiert hatte. Klein räumte ein, dass dies ihn und die Spieler irritiert hätte.

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