Ingolstadt nach Aus im Pokal: „Müssen jetzt aufholen“

Der FC Ingolstadt hatte seinen Pokal-Auftakt unter erschwerten Bedingungen zu absolvieren. Gegen Düsseldorf gelang die Überraschung nicht. Jetzt soll vor dem Start der 3. Liga noch gearbeitet werden.

12.09.2020, 20:42 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach einer höchst komplizierten Vorbereitung und dem knappen Aus im DFB-Pokal setzt der FC Ingolstadt auf die letzte Phase der Saisonvorbereitung für die 3. Liga. Die Schanzer waren am Samstagabend in der ersten Runde im eigenen Stadion knapp mit 0:1 (0:0) am Fußball-Zweitligisten Fortuna Düsseldorf gescheitert, konnten gegen die Rheinländer aber beispielsweise gleich drei offensive Leistungsträger nicht einsetzen. „Wir müssen schauen, dass wir jetzt aufholen. Dass die Spieler, die Nachholbedarf haben, einen Fitnesszustand erreichen, damit wir die Liga so angehen, wie wir es uns vorstellen“, sagte Trainer Tomas Oral nach der Niederlage.

Die personellen Sorgen waren groß im Pokal-Duell gegen die Fortuna, die dreimal soviel Ballbesitz hatte wie der FCI. Dennoch hielten die Oberbayern lange das 0:0, ehe just der frühere Ingolstädter Thomas Pledl mit einem Jokertor in der 80. Minute für die Entscheidung sorgte. „Wir haben wenig zugelassen und standen gut“, meinte Tobias Schröck. Neuzugang Dominik Franke sagte: „Wir haben 90 Minuten hart gekämpft und können für die 3. Liga viel mitnehmen.“

Coach Oral führte mildernde Umstände an, vermisste er doch in Stefan Kutschke, Dennis Eckert Ayensa und Fatih Kaya gleich seine drei wichtigsten Stürmer. Zudem bestritten die Oberbayern Teile des Trainings in den Vorwochen wegen Corona-Fällen im Home-Office.

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