Fortuna-Boss Röttgermann kritisiert uneinheitliche Regelung

Fortuna Düsseldorfs Vorstandsvorsitzender Thomas Röttgermann hat die Deutsche Fußball Liga für ihre uneinheitliche Regelung für die Spiele der Fußball-Bundesliga kritisiert. „Wenn die Anweisung, unser Heimspiel ohne Zuschauer auszutragen, die Verbreitung des Coronavirus eindämmt, akzeptieren wir selbstverständlich diese Entscheidung. Wir akzeptieren allerdings nicht, dass bei einem bundesweiten Wettbewerb wie der Bundesliga keine bindenden Regeln für alle Clubs gelten“, erklärte der Vorstandsvorsitzende. „Hier ist die Liga gefordert, Wettbewerbsgleichheit herzustellen“, sagte Röttgermann.

11.03.2020, 11:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Thomas Röttgermann, Vorstandsvorsitzender des Fußball-Bundesligisten Fortuna Düsseldorf. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Thomas Röttgermann, Vorstandsvorsitzender des Fußball-Bundesligisten Fortuna Düsseldorf. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Die Düsseldorfer müssen ihr Heimspiel gegen den SC Paderborn am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) ebenfalls ohne Zuschauer austragen. „Wir müssen bei einem wichtigen Heimspiel auf die Unterstützung unserer Fans verzichten, haben zusätzlich einen wirtschaftlichen Schaden, und direkte Konkurrenten haben diese Wettbewerbsnachteile nicht. Das ist für uns nicht hinnehmbar“, sagte der Vereinschef.

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