Formal: LWL stimmt Fusion der Provinzial-Versicherungen zu

Nur noch Formsache: Der kommunale Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat am Freitag der Fusion der Provinzial-Versicherungen Rheinland und Nordwest zugestimmt. Der Landschaftsausschuss habe den LWL-Direktor beauftragt, die noch ausstehenden Beschlüsse zu fassen, teilte der Verband am Freitag in Münster mit. Der Landschaftsverband ist mit 40 Prozent an der Provinzial Nordwest mit Sitz in Münster beteiligt. Bereits Ende März hatten alle Fusionspartner den Abschluss der Verhandlungen verkündet und die Gremien dem Zusammenschluss zugestimmt. Rückwirkend zum 1. Januar 2020 soll der Schritt umgesetzt werden.

26.06.2020, 16:02 Uhr / Lesedauer: 1 min

Durch eine Fusion der beiden Häuser entsteht der in Deutschland größte öffentliche Sach- und Lebensversicherer mit einem Beitragsvolumen von fast sechs Milliarden Euro. Zusammen haben beide Unternehmen mehr als 5000 Mitarbeiter, darunter etwa 1000 in Schleswig-Holstein. Sitz der neuen Holding soll Münster sein.

Anteilseigner der beiden Unternehmen sind Sparkassenverbände und kommunale Landschaftsverbände. In der Vergangenheit hatte es mehrere Anläufe zu einer Provinzial-Fusion gegeben, die scheiterten.

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