Fleisch muss trotz Schlachthof-Missständen bezahlbar bleiben

Strengere Vorgaben für Schlachthöfe dürfen Fleischprodukte aus Sicht des nordrhein-westfälischen Sozialministers Karl-Josef Laumann (CDU) nicht unerschwinglich werden lassen. „Ich möchte die Zeit nicht wieder haben, dass es Fleisch nur sonntags gab“, sagte der CDU-Politiker der zur „Zeit“-Verlagsgruppe gehörenden Redaktion „Christ&Welt“

05.08.2020, 13:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Karl-Josef Laumann (CDU), Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen, trägt einen Mund-Nasen-Schutz. Foto: Jonas Güttler/dpa/Archivbild

Karl-Josef Laumann (CDU), Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen, trägt einen Mund-Nasen-Schutz. Foto: Jonas Güttler/dpa/Archivbild

Nach massenhaften Corona-Infektionen in Großschlachtereien sollen Werkverträge und Leiharbeit in größeren Betrieben der deutschen Fleischindustrie 2021 verboten werden. Branchenführer Clemens Tönnies hatte gewarnt, der Beschluss des Bundeskabinetts werde Fleisch wesentlich verteuern.

Laumann hielt dagegen: „In Nordrhein-Westfalen haben wir ungefähr zwei Millionen Leute, die unter 2000 Euro brutto verdienen. Fleisch muss auch für die normale Bevölkerung ein erschwingliches Lebensmittel sein.“

Weitere Meldungen