„Flammenwerfer“ gegen Wespen eingesetzt: 10 000 Euro Schaden

Bei dem Versuch, mit einem selbstgebastelten „Flammenwerfer“ Wespen zu vertreiben, hat ein Mann (32) in Engelskirchen den Wintergarten der Nachbarn in Brand gesteckt. Dadurch sei ein Schaden von rund 10 000 Euro entstanden, sagte ein Sprecher der Polizei am Montag. Zudem habe das Nachbarspaar (78 und 81) Rauch eingeatmet. Die Senioren mussten zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus.

25.05.2020, 16:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Wespe fliegt vor einer Fensterscheibe. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Eine Wespe fliegt vor einer Fensterscheibe. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Der 32-Jährige habe am Sonntag mit einem Feuerzeug den Sprühnebel einer Dose Bremsreiniger angefacht. Dadurch habe er einen Feuerstrahl erzeugt und auf die Wespen gezielt. Der Feuerstrahl sei aber so stark gewesen, dass er eine Plastikfolie und die Holzvertäfelung des nachbarlichen Wintergartens in Brand gesetzt habe. Das Feuer ließ sich mit einem Gartenschlauch nicht löschen. Daher musste die Feuerwehr anrücken.

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