Flammen in Holzhandlung: „Riesen Inferno“

Ein Großbrand in einer Holzhandlung im Kreis Heinsberg hat zu einem massiven Einsatz der Feuerwehr und einem Millionenschaden geführt. Rund 250 Einsatzkräfte seien bei dem Brand in Hückelhoven am Dienstagabend im Einsatz gewesen, teilte die Feuerwehr am Mittwoch mit. Um genügend Wasser zum Löschen zu bekommen, wurden mehrere Leitungen unter anderem bis zu einem Baggersee gelegt. Ein Mitarbeiter des Betriebes erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung, zwei Feuerwehrleute bekamen Kreislaufprobleme, da sie dehydriert waren. Teile des Verkaufsraums in Folge des Brandes stürzten ein. Darin hätten sich auch zahlreiche hochwertige Gartenmöbel zum Verkauf befunden, sagte ein Feuersprecher. Ihm zufolge müsse von einem hohen Millionenschaden ausgegangen werden.

05.08.2020, 14:42 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein Ermittler der Polizei konnte am Mittwoch mit der Suche nach der Brandursache beginnen. „Das war ein Rieseninferno“, sagte eine Sprecherin der Polizei. Hinweise auf die Ursache gab es zunächst nicht.

Laut Feuerwehr war der Brand hinter einer Metallverkleidung aus zunächst unbekannter Ursache ausgebrochen. Ein Löschversuch wurde wegen der „rasanten Ausbreitung des Brandes unter der Fassadenverkleidung“ abgebrochen. Es habe dann eine „schlagartige Durchzündung“ gegeben, der Verkaufsraum habe im Vollbrand gestanden. Teile des Ausstellungs- und des Verkaufsraums stürzten ein. Die Lagerhalle sei jedoch durch den Einsatz der Feuerwehrleute gehalten worden.

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