Fitnessstudio-Betreiber protestieren gegen Schließungen

Mit einem offenen Brief an NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) haben Betreiber von Fitnessstudios gegen eine mögliche Schließung ihrer Einrichtungen im Zuge neuer Corona-Schutzmaßnahmen protestiert. „Hierbei handelt es sich genau um das falsche Signal und eine unzumutbare Benachteiligung von Menschen, die ganz bewusst und gerade jetzt ihre Immunabwehr stärken wollen und sollen“, schrieb die Präsidentin des Arbeitgeberverbands deutscher Fitness- und Gesundheitsanlagen (DSSV), Birgit Schwarze.

28.10.2020, 13:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fitnessstudio-Betreiber protestieren gegen Schließungen. Foto: Jens Kalaene/dpa/Archivbild

Fitnessstudio-Betreiber protestieren gegen Schließungen. Foto: Jens Kalaene/dpa/Archivbild

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder beraten am Mittwochnachmittag über strengere Corona-Maßnahmen. Ein Entwurf für die Beschlussvorlage sieht die vorübergehende Schließung zahlreicher Freizeiteinrichtungen - darunter Fitnessstudios - vor.

„Die Fitness-Anlagen verfügen über ausgezeichnete Abstands- und Hygienekonzepte und tun alles dafür, der Bevölkerung in Deutschland bei der Bewältigung dieser Corona-Krise bestmöglich zu helfen“, heißt es in dem Schreiben von Schwarz mit Datum vom Dienstag. Statt eines pauschalen Rundumschlags solle die Politik stattdessen dort ansetzen, wo tatsächlich konkrete Risiken für eine Ansteckung bestünden.

Auch der Deutsche Industrieverband für Fitness und Gesundheit in Düsseldorf betonte, Fitnessstudios böten auch in Zeiten steigender Corona-Infektionszahlen ein sicheres Umfeld. Gerade in den dunklen Herbst- und Wintermonaten sei das dortige Training für viele Menschen ein wichtiger Ausgleich zum Alltag.

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