Finanzielle Einbußen wegen Corona-Krise: DEL prüft Klauseln

Als Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie will sich die Deutsche Eishockey Liga (DEL) für die Zukunft auf mögliche finanzielle Einbußen besser vorbereiten. Derzeit prüft die DEL, ob eine Empfehlung an die Clubs für entsprechende Klauseln in künftigen Spielerverträgen möglich ist. „Es ist eine Klausel, die etwas schwammig formuliert ist, aber die besagt, dass Spieler Gesprächsbereitschaft zur Kurzarbeit oder zum Gehaltsverzicht zeigen müssen, wenn Spiele nicht regulär stattfinden können“, sagte der Sportliche Leiter der Düsseldorfer EG, Niki Mondt, der „Rheinischen Post“ (Samstag).

20.03.2020, 18:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Aufgrund der rasanten Ausweitung des Virus waren in der DEL keine Playoffs gespielt und die Saison ohne einen Meister beendet worden. „Wir prüfen aktuell eine Empfehlung dahingehend, aber es ist noch nicht final. Am Ende bleibt es eine Sache zwischen Club und Spieler“, sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke der Deutschen Presse-Agentur. Nach dem Saisonabbruch hatte Tripcke wirtschaftlich von einer „Katastrophe“ gesprochen und die Politik zur Hilfe aufgerufen.

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