„Finals Rhein-Ruhr 2020“ wegen Corona-Pandemie verschoben

Die „Finals Rhein-Ruhr 2020“ in Nordrhein-Westfalen werden wegen der Coronavirus-Pandemie auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben. Das teilten die Veranstalter am Freitag mit. Das Multi-Sportevent, das im August 2019 in Berlin eine erfolgreiche Premiere gefeiert hatte, sollte am ersten Juni-Wochenende (6./7. Juni) in den fünf Städten Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen, Aachen und Neuss ausgetragen werden.

27.03.2020, 13:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Die beteiligten Sportfachverbände, die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen sowie die übertragenden TV-Sender ARD und ZDF haben sich einvernehmlich auf eine Verschiebung des Gesamtevents „Die Finals“ verständigt“, hieß es in der Mitteilung 70 Tage vor dem geplanten Start. Ein möglicher neuer Termin für die „Finals 2020“ werde unter Berücksichtigung des nationalen und internationalen Sportkalenders geprüft.

Insgesamt waren Wettkämpfe in 19 Sportarten mit rund 3700 Athletinnen und Athleten geplant. 16 Sportarten davon sollten als deutsche Meisterschaften ausgetragen werden. Dazu hieß es: „Die etwaige Durchführung einzelner deutscher Meisterschaften später im Jahr 2020 liegt im Ermessen der einzelnen Sportfachverbände.“

In einigen Disziplinen sollten die Wettkämpfe auch als Olympia-Qualifikationen gelten, die wegen der Verlegung der Tokio-Spiele ins Jahr 2021 ohnehin nicht mehr drängend waren. ARD und ZDF wollten die Wettkämpfe 20 Stunden live übertragen. Laut NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat sich das Land mit vier Millionen Euro am Budget für die Ausrichtung der Finals beteiligt.

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