Brandmelder-Alarm im stillgelegten Labor des Marienkrankenhauses

Feuerwehr in Schwerte

Die Feuerwehr eilte am Freitagmorgen zum Marienkrankenhaus Goethestraße. Die Ursache lag im Labor unter der Kapelle. Das ist längst stillgelegt, weil der Gebetsraum einem Anbau weichen soll.

Schwerte

, 05.06.2020, 13:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weil die Brandmeldeanlage im Marienkrankenhaus an der Goethestraße Alarm schlug, musste die Feuerwehr am Freitagmorgen ausrücken.

Weil die Brandmeldeanlage im Marienkrankenhaus an der Goethestraße Alarm schlug, musste die Feuerwehr am Freitagmorgen ausrücken. © Reinhard Schmitz (A)

Mit Blaulicht musste die Feuerwehr am Freitagmorgen zum Marienkrankenhaus an der Goethestraße ausrücken. Um 9.38 Uhr war in der Wache Alarm ausgelöst worden, weil die Brandmeldeanlage in der Klinik angeschlagen hatte. Es stellte sich heraus, dass die Ursache in den Räumen des ehemaligen Labors unter dem Kapellen-Anbau zu finden war.

Auslöser war ein Bauteil eine Leuchtstoffröhren-Lampe

Nach Angaben der Feuerwehr war in dem Kellerteil ein Bauteil einer Leuchtstoffröhren-Lampe, ein sogenannter Konverter, durchgebrannt: „Es hat geschmörgelt und gerochen.“ Das hatte ausgereicht, um die empfindlichen Sensoren der Brandmelder zu aktivieren - wie es vorgesehen ist. In Zusammenarbeit mit dem Technischen Dienst des Marienkrankenhauses wurde die Leuchte abgenommen. Anschließend wurde der Bereich noch einmal zur Sicherheit mit einer Wärmebildkamera abgesucht. „Zu keinem Zeitpunkt bestand irgendeine Gefahr“, heißt es vonseiten der Feuerwehr.

Das Labor steht seit längerem leer, weil die Kapelle abgerissen werden sollte, um an ihrer Stelle einen weiteren Bettentrakt mit neuen Aufzugsschächten anzubauen. Diese Pläne waren wegen unsicherer Signale aus der Landespolitik vor einiger Zeit vorerst auf Eis gelegt worden. Die Aufgaben des Labors sind nach Auskunft von Krankenhaussprecher Detlev Schnitker an einem Fremddienstleister in Iserlohn ausgelagert worden. Dabei werde es dauerhaft bleiben.

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