FDP-Generalsekretär: Beschlüsse belasten Wirtschaft erneut

FDP-Generalsekretär Volker Wissing sieht die Bund-Länder-Beschlüsse zu den Anti-Corona-Maßnahmem als erneute Belastung für die Wirtschaft. Diese „zusätzliche Erschwerung“ bedürfe zusätzlicher Entschädigungen, sagte Wissing am Donnerstag in der Radiosendung „Morgenecho“ auf WDR 5. Die Entschädigungen müssten dann aber auch fließen. „Bisher hat der Bund keine Entschädigung für November bezahlt.“ Das Wort „Novemberhilfen“ könne man nicht mehr ernsthaft verwenden.

26.11.2020, 08:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Volker Wissing (FDP) spricht. Foto: Michael Kappeler/dpa

Volker Wissing (FDP) spricht. Foto: Michael Kappeler/dpa

Es fehle die Stringenz für einen längeren Zeitraum, meinte Wissing. Es seien sehr kleinteilige Dinge geregelt - so gebe es etwa im Handel eine Differenzierung zwischen 800 Quadratmetern Verkaufsfläche und mehr. „Das wirkt alles wenig praxisnah.“ Er hätte sich eine Linie gewünscht, die auch einfach zu vermitteln sei, sagte der FDP-Politiker. „Das wird wieder zu reichlich Diskussionen führen.“

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