Favre kritisiert Medien: Unprofessionelle Berichterstattung

Borussia Dortmunds Trainer Lucien Favre hat einen „unprofessionellen“ und „übertriebenen“ Umgang der deutschen Medien mit ihm beklagt. „Natürlich ist es für die Presse heute sehr, sehr schwer“, sagte der Schweizer Fußball-Coach am Rande des BVB-Trainingslagers in Bad Ragaz der ARD-„Sportschau“. „Aber es war sehr, sehr übertrieben.“ Es seien auch, „das muss ich klar sagen, Dummheiten“ berichtet worden. Dem Trainer sei es bei der Kritik zu wenig um die Analyse seines Teams gegangen.

14.08.2020, 19:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Borussia Dortmunds Trainer Lucien Favre beobachtet das Training. Foto: David Inderlied/dpa/Archivbild

Borussia Dortmunds Trainer Lucien Favre beobachtet das Training. Foto: David Inderlied/dpa/Archivbild

„Das ist unprofessionell“, sagte Favre. „Das war für mich sehr, sehr übertrieben und unkorrekt.“ Die Menschen, die ihn gut kennten, wüssten, dass das für ihn „manchmal ein wenig schwer“ gewesen sei. „Viele“ hätten ihm gesagt, „in Frankreich oder der Schweiz“, dass die Berichterstattung falsch sei. „Das war ein Skandal, haben sie gesagt“, äußerte Favre. Der 62-Jährige war seit Beginn seiner Zeit in Dortmund 2018 bereits mehrfach in die Kritik geraten. Der BVB wurde in dieser Zeit zweimal Vizemeister der Bundesliga.

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