Falsche Waffen und echte Drogen: Einsatz bei Rap-Videodreh

Polizeibeamte haben in Herdecke mit vorgehaltenen Dienstwaffen einen vermeintlichen Raubüberfall beendet, der sich als Dreh einiger Jugendlicher für ein Rap-Video herausstellte. Zwar war die Waffe der mit Sturmhauben maskierten Protagonisten nur eine Schreckschusspistole, dafür hatten sie echte Drogen dabei.

19.10.2020, 17:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild/Archivbild

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild/Archivbild

Laut Polizei hatten die scheinbaren Räuber am Samstagabend immer wieder Sachen aus einem Laden in einem Auto verstaut. Ein Angestellter des Geschäfts wurde dabei - wie es aussah - mit einer Waffe bedroht. Die Polizisten zogen ebenfalls ihre Waffen, zwangen die „Täter“ zu Boden. Es stellte sich heraus, dass alles mit dem Ladenbesitzer abgesprochen war.

Das Rumfuchteln mit der Schreckschusswaffe zog dennoch eine Anzeige nach sich, ebenso das Marihuana, das die Polizei in dem Film-Auto fand. Zusammen mit einer Kamera und einem Handy wurde alles sichergestellt.

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