Ex-Hoffenheim-Trainer Gisdol entsetzt über Hopp-Schmähungen

Der frühere Trainer der TSG 1899 Hoffenheim, Markus Gisdol, ist entsetzt über die neuerlichen Schmähungen gegen Dietmar Hopp. „Ich kenne ihn aus meiner Zeit dort sehr gut. Herr Hopp ist ein sehr feinfühliger Mensch“, sagte der jetzige Kölner Trainer nach dem 3:0-Sieg in der Fußball-Bundesliga gegen Schalke 04 am Samstagabend. „Dass solche Dinge immer wieder vorkommen, ist sehr schade.“

01.03.2020, 10:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kölns Trainer Markus Gisdol jubelt auf dem Platz. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Kölns Trainer Markus Gisdol jubelt auf dem Platz. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Hopp sei eine Mensch, der nur einen kleinen Teil seines Vermögens in den Fußball investiere, ergänzte Gisdol. „Einen großen Teil steckt er in soziale Projekte, in Schulen oder auch in die Krebsforschung. Vielleicht profitieren einmal Menschen davon, die jetzt nicht damit rechnen.“

Damit bezog sich der FC-Coach nicht nur auf die Nachmittagspartie der Hoffenheimer gegen den FC Bayern, wo der TSG-Mäzen erneut Zielscheibe von Fan-Beleidigungen geworden war. Das Spiel wurde zweimal unterbrochen. Auch Kölner Fans zeigten während der Partie in der Domstadt ein offensichtlich gegen Hopp gerichtetes Banner. Kölns Spieler, Gisdol und Sportgeschäftsführer Horst Heldt schafften es durch ihr Eingreifen, dass das Banner entfernt wurde und das Spiel fortgesetzt werden konnte. „Der Schiedsrichter hat uns gesagt, dass er das Spiel sonst nicht wieder anpfeift“, sagte Gisdol.

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