Esprit will rund 1100 Stellen in Deutschland abbauen

Der angeschlagene Modekonzern Esprit will rund die Hälfte seiner Geschäfte in Deutschland schließen - insgesamt rund 50 Filialen. Etwa 1100 Stellen in den Läden und der Verwaltung sollen gestrichen werden. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch in Hongkong mit. Weitere 100 Stellen sollen in Asien wegfallen.

01.07.2020, 17:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Logo der Modekette Esprit an einer Filiale. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild

Das Logo der Modekette Esprit an einer Filiale. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild

Der Modekonzern hatte bereits Ende März für mehrere unter der Corona-Krise leidende deutsche Tochtergesellschaften ein Schutzschirmverfahren beantragt, um sich vor Forderungen der Gläubiger zu schützen. Am Mittwoch habe das Insolvenzgericht der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung zugestimmt, berichtete Esprit. Sachverwalter ist dabei der Rechtsanwalt Biner Bähr.

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