Erzbistum Köln steigert Erträge 2019 um fast drei Prozent

Das Erzbistum Köln hat im vergangenen Jahr seine Erträge um 2,8 Prozent steigern können. Das teilte das Bistum am Samstag mit, nachdem der Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat den Jahresabschluss festgestellt hatte. Demnach verbesserte sich das Ergebnis im Vergleich zu 2018 um 8,8 Millionen Euro und ergab einen Jahresüberschuss von rund 31,4 Millionen Euro. Maßgeblich dafür seien die positive Entwicklung der Kirchensteuereinnahmen und der begrenzte Anstieg der Aufwendungen.

21.06.2020, 13:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Turmspitzen des Kölner Doms. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Turmspitzen des Kölner Doms. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Die Aufwendungen des vergangenen Jahres lagen bei 915,7 Millionen Euro - und damit 1,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Dies seien täglich 2,5 Millionen Euro „für seine weit in die Gesellschaft reichenden Aufgaben in Seelsorge, Caritas, Bildung und für Menschen in Not.“

Die Corona-Pandemie unterbricht diese Entwicklung jedoch: Das Erzbistum Köln rechnet mit einem spürbaren Rückgang des Kirchensteueraufkommens von bis zu 10 Prozent. Dies führe im laufenden Wirtschaftsjahr zu einem Jahresfehlbetrag von bis zu 50 Millionen Euro.

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