Erschossener 47-Jähriger: Obduktion lässt Unfall vermuten

Im Fall des vergangene Woche in Recklinghausen erschossenen 47-Jährigen geht die Polizei von einem Unfall aus. Die Obduktion habe keine Anhaltspunkte für eine vorsätzliche Tötung durch einen 58-Jährigen ergeben, teilte die Staatsanwaltschaft Bochum am Montag mit. „Alles deutet nunmehr darauf hin, dass sich ein Schuss im Rahmen einer unsachgemäßen Waffenhandhabung gelöst und unbeabsichtigt getroffen hat“, hieß es weiter. Gegen den 58-Jährigen werde wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Der Schuss war am vergangenen Donnerstagabend in einem Hinterhof in Recklinghausen gefallen.

15.06.2020, 17:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Über die näheren Umstände des Unglücks machten Polizei und Staatsanwaltschaft weiterhin keine Angaben. Nach früheren Angaben ist der 58-Jährige Sportschütze.

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