Erneut weniger Unternehmenspleiten: aber mehr Betroffene

Die Zahl der Unternehmenspleiten in NRW ist weiter zurückgegangen, zugleich waren mehr Arbeitnehmer davon betroffen. 2019 seien bei den Amtsgerichten 5351 Anträge auf Insolvenzeröffnung von Firmen gestellt worden und damit 4 Prozent (gut 200) weniger als 2018, teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch in Düsseldorf mit. In gut 3900 Fällen wurde das Insolvenzverfahren eröffnet, der Rest wurde abgelehnt. Schon seit 2011 sinkt die Zahl der Anträge auf Eröffnung von Insolvenzverfahren.

11.03.2020, 14:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
"Diese Filiale wird geschlossen! Alles muss raus!" ist in einem Schaufenster zu lesen. Foto: Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

"Diese Filiale wird geschlossen! Alles muss raus!" ist in einem Schaufenster zu lesen. Foto: Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Gleichzeitig trafen Unternehmenspleiten deutlich mehr Arbeitnehmer: 2019 seien etwa 36 300 Arbeitnehmer betroffen gewesen - 2018 waren es knapp 23 400 Arbeitnehmern gewesen. Das erklären die Statistiker damit, dass vergangenes Jahr viele größere Unternehmen pleite gegangen seien.

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