Eon legt Bilanz für vergangenes Geschäftsjahr vor

Der Energieversorger Eon legt heute seine Bilanz für das vergangene Geschäftsjahr vor. Darin sind auch erstmals Zahlen der Neuerwerbung Innogy enthalten. Die Übernahme der RWE-Tochter steht kurz vor dem Abschluss. Eon hält bereits mehr als 90 Prozent der Innogy-Aktien. Die verbliebenen Aktionäre sollen nun mit einer Barabfindung aus dem Unternehmen gedrängt werden.

25.03.2020, 00:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Werbetransparente von Innogy und Eon hängen vor dem Verwaltungshochhaus in Essen. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Archivbild

Werbetransparente von Innogy und Eon hängen vor dem Verwaltungshochhaus in Essen. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Archivbild

Die beiden Energieriesen Eon und RWE haben Innogy unter sich aufgeteilt. Eon behält nach Abschluss der kompletten Transaktion das Netz- und das Endkundengeschäft. RWE hat bereits die erneuerbaren Energien von Eon übernommen und bekommt zudem die Ökostromproduktion von Innogy.

Innogy selbst hat bereits am Montag Zahlen vorgelegt und einen Gewinneinbruch verzeichnet. Die Dividende wurde gestrichen. Außer Problemen in Großbritannien machten Innogy in Deutschland gestiegene Netzentgelte und Großhandelspreise zu schaffen, die der Konzern nach eigenen Angaben nicht vollständig an die Kunden weiterreichen konnte.

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