Eberl: „Zu lange dürfen uns zu viele Spieler nicht fehlen“

Laut Sportchef Max Eberl entscheidet die Personalsituation der kommenden Monate über den sportlichen Erfolg von Borussia Mönchengladbach in dieser Saison. „Zu lange dürfen uns zu viele Spieler nicht fehlen“, sagte Eberl am Sonntag im Sport1-„Doppelpass“. Beim 0:3 im Topspiel der Fußball-Bundesliga am Samstagabend bei Borussia Dortmund habe der Gegner mit seinem Top-Sturm und Gladbach „nur mit einer Variante“ gespielt, bemerkte der 46-Jährige.

21.09.2020, 06:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mönchengladbachs Manager Max Eberl fasst sich während eines Ligaspiels. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archiv

Mönchengladbachs Manager Max Eberl fasst sich während eines Ligaspiels. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archiv

In Marcus Thuram, Alassane Plea und Breel Embolo fehlten den Gladbachern die drei erfolgreichsten Scorer der Vorsaison in der Startelf. Zudem ist Mittelfeldspieler Denis Zakaria noch verletzt. Dennoch habe sein Club inzwischen ein Niveau erreicht, was trotz der verletzten Spieler zu einem veränderten Anspruchsdenken geführt habe: „Inzwischen ärgern wir uns darüber, wenn wir aus Dortmund mit einer Niederlage wegfahren.“

Einige Experten zählten den Bundesliga-Vierten des Vorjahres in diesem Jahr zum erweiterten Kreis der Titelkandidaten. „Wir können gegen jeden gewinnen. Wir dürfen träumen, aber wir müssen es auch auf den Platz bringen“, sagte Eberl, der nach der deutlichen Niederlage am Samstag gestand: „Wir haben schon noch Luft nach oben.“

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