Eberls Vorschlag: Warum nicht die Kadergröße beschränken?

In der Diskussion über Sparmaßnahmen und mögliche Gehaltsobergrenzen im Profifußball hat Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl einen weiteren Vorschlag ins Gespräch gebracht. „Warum nicht die Kadergröße beschränken? Das könnte die Kostenseite entlassen“, sagte der 46-Jährige dem „Kicker“ (Montagausgabe). Zwar sei Borussia relativ stabil durch die Krise gekommen und auch nicht existenzbedroht. „Corona trifft auch uns bis ins Mark. Die Rücklagen schmelzen wie Eis in der Sonne. Umso wichtiger ist es auch in Zukunft, das große Ganze, nicht allein den Sport im Blick zu haben“, sagte Eberl.

06.07.2020, 06:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl steht beim Interview vor einem Spiel. Foto: Federico Gambarini/dpa-Pool/dpa/Archivbild

Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl steht beim Interview vor einem Spiel. Foto: Federico Gambarini/dpa-Pool/dpa/Archivbild

Nach Platz vier, dem Erreichen der Champions League und insgesamt achtmal Platz eins in der abgelaufenen Spielzeit sieht Borussias Sportdirektor sein Team nichts als den Bayern-Jäger. Das sei für ihn so realistisch wie Usain Bolt zum 100-Meter-Lauf herauszufordern und an den Sieg zu glauben. „Vielleicht bin ich am Start mal vorne. Vielleicht strauchelt er zwischendurch. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Usain Bolt am Ende vor mir einläuft, also Bayern München vor Gladbach, ist doch sehr hoch. Nicht bei hundert Prozent. Aber deutlich im 90-Prozent-Bereich“, sagte Eberl. „Dennoch geben wir nicht auf und werfen die Flinte ins Korn.“

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