Earth Hour: Licht aus für Klimaschutz in über 50 NRW-Städten

Die Klimaschutz-Aktion Earth Hour werden dieses Jahr viele nicht mitbekommen. Denn Happenings im Freien fallen in Coronavirus-Zeiten aus. Die weltweite Aktion findet eher in den Wohnzimmern statt. An markanten Gebäuden geht trotzdem das Licht aus.

27.03.2020, 09:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Dom in Köln und die Hohenzollernbrücke sind erleuchtet. Foto: picture alliance / dpa / Archivbild

Der Dom in Köln und die Hohenzollernbrücke sind erleuchtet. Foto: picture alliance / dpa / Archivbild

Mehr als 50 Städte in Nordrhein-Westfalen beteiligen sich in diesem Jahr an der Aktion Earth Hour. Eine Stunde lang bleibt am Samstagabend an markanten Gebäuden ab 20.30 Uhr das Licht aus. Auf diese Weise will die von der Umweltorganisation WWF ins Leben gerufene Aktion ein unübersehbares Zeichen für den Klimaschutz setzen. In diesem Jahr sollten Unterstützer die Earth Hour in den eigenen vier Wänden verbringen und im virtuellen Raum aktiv werden, riet der WWF: Der Aktionstag fällt mitten in die Beschränkungen wegen des Coronavirus.

Nach Angaben der Organisation bleiben in Köln der Dom und die romanischen Kirchen dunkel und in Essen städtische Gebäude. An vielen Orten bleibt vor allem an Rathäusern demonstrativ das Licht aus. Besondere Earth-Hour-Orte in NRW sind das Bergbaumuseum in Bochum, in Leverkusen das Fußballstadium und in Bonn das Beethovenhaus sowie viele Kirchen, Universität und Museen. In Düsseldorf werden die Bäume auf der Königsallee zeitweise nicht mehr beleuchtet und in Münster viele Gebäude in der historischen Innenstadt.

Die Earth Hour findet in diesem Jahr zum 14. Mal statt: Erstmals gab es sie 2007 in Sydney in Australien. Am 28. März jeweils um 20.30 Uhr werden auch berühmte Bauwerke wie das Brandenburger Tor oder der Eiffelturm in Dunkelheit gehüllt. Allein in Deutschland beteiligen sich laut WWF 360 Städte.

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