E-Mail-Betrüger erbeuten 240 000 Euro

Indem sie sich in E-Mails mit Zahlungsaufforderungen als Chef ausgaben, haben Betrüger von einer Firma in Hamm fast eine Viertelmillion Euro erbeutet. Eine Angestellte hatte insgesamt fünf E-Mails erhalten, in denen der angebliche Geschäftsführer darum bat, Geldbeträge vom Firmenkonto auf ein Privatkonto in Großbritannien zu überweisen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. „CEO-Fraud“, Geschäftsführer-Betrug, heiße diese Masche, bei der die Täter versuchten, entscheidungsbefugte Mitarbeiter in Unternehmen so zu manipulieren, dass diese hohe Geldbeträge ins Ausland überwiesen. Die Betrüger spielten dann vor, der Auftrag käme direkt vom Chef.

10.06.2020, 14:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Finger tippen auf einer beleuchteten Tastatur. Foto: Nicolas Armer/dpa/dpa-tmn/Symbolbild

Finger tippen auf einer beleuchteten Tastatur. Foto: Nicolas Armer/dpa/dpa-tmn/Symbolbild

Die Polizei rät Unternehmen, ihre Mitarbeiter über die Täuschungsversuche aufzuklären und dafür zu sensibilisieren, bei ungewöhnlichen Zahlungsanweisungen genau hinzuschauen.

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