Durch Tönnies-Schließung fehlen 20 Prozent Fleischprodukte

Durch die Schließung des Schlachtbetriebs bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück fehlen nach Angaben des Gütersloher Landrats 20 Prozent der Fleischprodukte auf dem deutschen Markt. „Das ist noch kein Grund hier zu Hamsterkäufen zu greifen, wie es beim Klopapier vielleicht der Fall war. Aber das ist schon eine deutliche, hohe Zahl“, sagte Landrat Sven-Georg Adenauer (CDU) am Mittwoch.

17.06.2020, 16:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Frisch geschlachtete Schweine hängen in einem Kühlhaus des Fleischunternehmens Tönnies. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild

Frisch geschlachtete Schweine hängen in einem Kühlhaus des Fleischunternehmens Tönnies. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild

Auch die Schweinezüchter seien durch den Stopp des Schlachtbetriebs vor Probleme gestellt, weil ihre Schweine so gezüchtet werden, dass sie zu einem bestimmten Termin schlachtreif seien. Die Tönnies-Gruppe bemüht sich nach eigenen Angaben, an anderen Standorten die Produktion zu steigern, um die Ausfälle zu kompensieren.

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