Duisburger baute Toyota zum „Fake-Ferrari“ um: Anzeige

Seine Vorliebe für knallrote italienische Sportwagen der Marke Ferrari hat einem 45-Jährigen Ärger mit der Polizei eingebracht: Er erhielt eine Anzeige, weil er seinen gebrauchten Toyota zu einem auf den ersten Blick täuschend echten „Fake-Ferrari“ umgebaut hatte. Einer Polizeistreife war der geparkte Wagen am Montagabend in Duisburg aufgefallen.

10.06.2020, 15:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Archivbild

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Archivbild

Das Auto trägt das markenrechtlich geschützte Ferrari-Logo auf der Kühlerhaube, über den Rädern und reichlich verteilt auch im Innenraum, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch sagte. Damit verstoße er gegen Markenrechte, die besonders von Edel-Herstellern sorgfältig geschützt würden.

Der Mann müsse mit einer Geldbuße rechnen und den Wagen auf den Urzustand zurückbauen. Beschlagnahmt worden sei das Auto - eigentlich ein Toyota MR2, der gebraucht in gutem Zustand für rund 10 000 Euro zu erwerben ist - aber nicht.

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