Drogenbande zerschlagen: 55 000 Euro in Kochtopf versteckt

Zollfahnder haben einer international tätigen Drogenbande das Handwerk gelegt. Bei Razzien in Köln, Wesseling und im niederländischen Waalwijk wurden am Samstag sieben Männer im Alter von 21 bis 49 Jahren festgenommen. Sie sollen wöchentlich Marihuana im zweistelligen Kilobereich aus den Niederlanden nach Deutschland eingeschmuggelt und im Raum Köln verkauft haben. Sie kamen in Untersuchungshaft, wie das Zollfahndungsamt Essen am Donnerstag mitteilte.

05.03.2020, 11:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
SYMBOLFOTO - Ein Blaulicht leuchtet am auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild

SYMBOLFOTO - Ein Blaulicht leuchtet am auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild

Lieferant und Haupttäter soll ein 49-Jähriger sein. In seinem Wohnhaus in Waalwijk, das als Lager gedient haben soll, fand die niederländische Polizei 62 Kilogramm Drogen und rund 190 000 Euro Bargeld. Bei einem 46-Jährigen, der Logistiker der Gruppierung sein soll, konnten gut 16 Kilo versandfertig verpacktes Marihuana sichergestellt werden. Bei einem Kölner (46) fanden die Ermittler fast 55 000 Euro Bargeld - versteckt in einem Kochtopf. In einem Wohnhaus in Hilchenbach (Kreis Siegen-Wittgenstein) wurde eine vorbereitete Indoor-Plantage für Cannabispflanzen entdeckt.

Bereits Mitte Januar war Zollkontrolleuren ein 37 Jahre alter Kurier der Bande ins Netz gegangen. Er hatte 17 Kilogramm Drogen dabei. Auch er kam in Untersuchungshaft.

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