Die größten Verbrechen in Werne: Mit dem Auto durch die Eingangstür

dz10 Mal Werne

Als Blitzeinbruch bezeichnete die Polizei, was am 31. Oktober 2017 dem Bekleidungsgeschäft Leenders widerfuhr: Gegen 5.45 Uhr in der Nacht gingen die Täter besonders rabiat zur Sache.

Werne

, 28.09.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es war die Halloween-Nacht des Jahres 2017 - und besonders böse Geister suchten das Modehaus Leenders an der Bonenstraße heim. Gegen 5.45 Uhr drückten sie die Glasschiebetür des Geschäfts mit einem Fahrzeug ein. Vermutlich war es ein PKW, der als Einbruchswerkzeug im Stile eines Rammbocks fungierte. Das war für die Polizei an sich nichts Neues, doch lange Zeit hatte es solche Fälle im Kreis Unna nicht mehr gegeben.

Im Inneren des Geschäftes suchten die Täter gezielt nach hochwertigen Bekleidungsstücken. Der Gesamt-Sachschaden war beträchtlich - ein hoher fünfstelliger Betrag.

Die Täter waren absolute Profis

Schnell war den ermittelnden Beamten klar: Hier waren Profis am Werk gewesen - und es gab mehrere Täter. Denn der Beutezug dauerte nicht einmal fünf Minuten, obwohl die Täter mehrfach auch ins Obergeschoss gelaufen waren. Die genaue Zeitspanne des Einbruchs ist bekannt, weil sich die Dauer des Beutezugs durch das Alarmsystem nachvollziehen lässt.

Für eine Angestellte war besonders ärgerlich, dass sie die Täter oder deren Komplizen am Tag zuvor eventuell gesehen hatte. Eine Frau und zwei Männer waren im Geschäft gewesen und hatten sich auffällig verhalten. Sie hatten die Ware genau in Augenschein genommen, aber eine Beratung abgelehnt. Ob das Zufall war oder die Täter das Geschäft auskundschafteten, blieb ungeklärt.

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